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Einsatzkräfte

«Mentale Einsatzvorbereitung kann Dein Leben retten!»

Meine eigenen Erfahrungen als Polizist in einer Frontabteilung bei der Luzerner Polizei haben mich in den letzten 28 Jahren geprägt. Sie haben mir aufgezeigt, wie wichtig eine angepasste Begleitung bei belastenden Situationen ist. Aus diesem Grund ist es mir ein Anliegen, Angehörige der Risikogruppen für posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) zu unterstützen.

Als Risikogruppen gelten vorwiegend Angehörige von Blaulichtorganisationen: also Polizistinnen und Polizisten, Angehörige der Feuerwehr und der Rettungsdienste. Diese sind als erste vor Ort, um professionelle Hilfe zu leisten.

Berufsrisiko:
Posttraumatische Belastungsstörungen bei Einsatzkräften

Gemäss Untersuchungen sind rund 75% von Einsatzkräften in unterschiedlicher Form von PTBS betroffen.

Angehörige der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind besonders gefährdet. Aufgrund ihrer Berufsaufgaben kommen sie häufiger als die übrige Bevölkerung mit traumatischen Situationen in Kontakt.

PTBS in der Realität
PTBS Statistik Einsatzkräfte

Schlüsselerlebnisse die PTBS auslösen können:

Als Polizist weiss ich, dass es oft schreckliche Bilder und belastende Situationen sind, welche unseren Arbeitsalltag bestimmen. Diese lassen sich nach Dienstschluss oft nicht einfach wie die Uniform ablegen. Sie begleiten uns und beeinflussen manchmal unser weiteres Denken sowie Handeln. Dabei gibt es einige Schlüsselerlebnisse, welche uns besonders fordern:

  • eigene Verletzung / Bedrohung des Lebens

  • Verletzung einer Kollegin / eines Kollegen

  • Tod einer Kollegin / eines Kollegen

  • Schusswaffeneinsatz mit ernsthaften Folgen

  • Grossereignis

  • Aggressions- und Gewalterfahrung

  • Situationen, in welchen man sich hilflos, emotional beteiligt oder überwältigt fühlt

Dabei spielen bereits gemachte Erfahrungen eine grosse Rolle. Ebenso, wie stark man sich mit einer Situation oder Rolle identifizieren kann.

Aus solchen Schlüsselerlebnissen können akute Belastungsreaktionen entstehen. Diese sind absolut normal und können nicht abtrainiert oder verdrängt werden. Es sind normale Reaktionen auf eine abnormale Situation. Auch Angehörige der Blaulichtorganisationen haben Gefühle und Emotionen.

Auch für mich waren diese Belastungsreaktionen anfänglich fremd und verwirrend. Niemand hat uns darauf vorbereitet, dass wir Schlafstörungen haben könnten, immer wieder die Situationen durchleben, Schuldgefühle haben und uns vielleicht sogar sozial zurückziehen. Erschwerend kommt das traditionelle Rollenbild hinzu: Ein Polizist weint nicht, ein Feuerwehrmann geht ohne zu zögern ins Feuer und ein Rettungssanitäter ist Herr über Leben und Tod.

Belastungsreaktionen auf verschiedenen Ebenen

Trotzdem ist es sehr wichtig, auf seine Gefühle zu achten und Reaktionen bzw. Verhaltensweisen zu reflektieren. Unterdrückte Belastungsreaktionen brechen irgendwann auf. Eine posttraumatische Belastungsstörung beeinträchtigt auf allen Ebenen:

  • körperlich (Erschöpfung, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Druckgefühle, etc.),

  • gedanklich (aufdrängende Erinnerungen, erhöhte Wachsamkeit, Selbstvorwürfe, Chaos im Kopf, etc.),

  • emotional (Angst, Scham, Hilflosigkeit, Gefühllosigkeit, Schuldgefühle, etc.) sowie

  • sozial (Rückzug von anderen Menschen, Gereiztheit, vermehrter Alkohol- oder Medikamentenkonsum, etc.). 

Solltest Du oder ein Mitglied aus deinem Team aufgrund eines Einsatzes Unterstützung bei der Verarbeitung benötigen? Als langjähriges Peer-Mitglied der Luzerner Polizei kann ich dich dabei unterstützen oder Begleiten.

 

Mentale Einsatzvorbereitung habe ich persönlich im Polizeidienst als sehr effektives Mittel und persönlicher Schutzfaktor erlebt. Wie schon Dr. Uwe Füllgrabe sagte: «Überleben ist kein Zufall!»

Gemeinsam können wir Strategien und Möglichkeiten entwickeln, welche auf Dein Team und deine Struktur abgestimmt sind. Oft reicht auch schon ein Input-Referat zu dieser Thematik, um das Bewusstsein zur Notwendigkeit der mentalen Einsatzvorbereitung zu stärken.

Kontaktiere mich, damit wir die Möglichkeiten klären können. In den 28 Dienstjahren habe ich eines gelernt:

«Mentale Einsatzvorbereitung kann Dein Leben retten!»

Kosten

Aufgrund meiner vielfältigen Ausbildungen kann ich auf eine grosse Anzahl von Methoden und Strategien zurückgreifen.


Oft kombiniere ich Methoden, welche im Rahmen meiner Tätigkeit als Naturheilpraktiker TEN von den meisten Krankenkassen anerkannt sind und eine Rückvergütung möglich ist. Klären Sie vor einer Sitzung die Kostenbeteiligung ab.

Stundenansatz: Fr. 145.--

Angaben für die Krankenkasse:
Matthias Müller
Naturheilpraktiker TEN
Merkurstrasse 2
6210 Sursee
EMR: Q983’160
ASCA: Q983’160

Kontaktiere mich, damit wir die Möglichkeiten klären können.
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Merkurstrasse 2 

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Danke für die Nachricht!

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